KAN-therm: KAN-therm Hungary Kft. und neugotische Architektur



KAN-therm Hungary Kft. und neugotische Architektur

Die dynamische Entwicklung der KAN-Unternehmensgruppe in Mittel- und Südeuropa führte zur Gründung des Unternehmens KAN-therm Hungary Kft. in Ungarn.
 
Dadurch werden die professionellen Kunden- und Auftragsdienste nicht nur für Ungarn erleichtert, sondern auch für Bosnien, Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Kosovo, Mazedonien, Rumänien, Serbien, die Slowakei und Slowenien. Weitere Informationen zu Firmensitzen und Vertretern der KAN-Unternehmensgruppe finden Sie auf unserer mehrsprachigen Website www.kan-them.com.
 
Unsere Marktpräsenz äußert sich unter anderem in Investitionen, die Qualität und Zuverlässigkeit in den Vordergrund stellen und sich aus diesem Grund auf die Systeme von KAN-therm konzentrieren. Eine dieser Investitionen betrifft das majestätische Parlamentsgebäude Ungarns, den Sitz der ungarischen Regierung.
 
 
Ein Moment der Zusammenkunft
 
Als Buda, Óbuda und Pest 1873 zu einer Stadt zusammengeschlossen wurden – die heutige Hauptstadt Ungarns – einigte man sich über den Bau eines Gebäudes als Symbol für diesen denkwürdigen Moment, das zum repräsentativen Sitz ungarischer Behörden werden sollte.  Zur Vorbereitung dieses Projekts und zum Bau des landesweit wichtigsten Gebäudes benötigte der Architekt Imre Steindel 20 Jahre. Die Arbeiten wurden erst im Jahr 1902 abgeschlossen.
 
Stern der Architektur
 
Die malerische Lage an der Donau vermittelt den Eindruck, als würde sich das Gebäude direkt aus dem Wasser erheben. Der Charme dieses Ortes wird durch die dichtgewebte, spitzenartige Fassade, die vielfach von der Wasseroberfläche reflektiert wird, und die präzisen, künstlerischen Verzierungen unterstrichen, die es einem schwer machen, den Blick abzuwenden.
 
Der Grundriss des Parlamentsgebäudes basiert auf der Symmetrie der Flügel, die einst die Kammern des Parlaments und des Senats beherbergten. Das Hauptelement ist die massive Kuppel im Zentrum, in der 16 Statuen ungarischer Herrscher aufgestellt sind. Seit 1945 dient einer der Gebäudeflügel als Sitz des Parlaments, der zweite Flügel ist für Besucher zugänglich. Hier kann man sich mit eigenen Augen von der Großartigkeit der Innenräume des ungarischen Gebäudes überzeugen.
 
 
Beeindruckende Zahlen
 
Der monumentale Charakter des ungarischen Gebäudes spiegelt sich vor allem in den Zahlen wider: Es ist das zweitgrößte Gebäude Ungarns mit einer Grundfläche von 18.000 Quadratmetern, 473.000 Kubikmetern Innenraumvolumen, einer Länge von 268 Metern und einer Breite von 123 Metern. Im Gebäude befinden sich 691 Zimmer (200 davon als Büroräume genutzt), 29 Treppenhäuser, 27 Eingänge, 13 Aufzüge und 10 Innenhöfe. Die Kuppel über dem Hauptgebäude ist 96 Meter hoch. Auch die mehr als 200 Skulpturen, die die Innen- und Außenwände zieren, unterstreichen dessen Schönheit. Beim Bau des Gebäudes wurden mehr als 40 Millionen Ziegel und mehr als 40 kg 22- und 23-karätiges Gold verwendet, letzteres natürlich für die Ornamente.
 
Der Weg zur Sanierung
 
Mit dem Ziel, den früheren Glanz des Gebäudes wiederherzustellen, werden praktisch ununterbrochen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt – das Gebäude ist so gewaltig und reich an Details, dass die unterschiedlichen Gebäudeteile seit 1988 einer ständigen Modernisierung unterzogen wurden. Die Sanierung umfasst unter anderem den Austausch von beschädigten Steinelementen durch hochwertigere Steinmaterialien, die sowohl den Witterungsbedingungen als auch den Abgasen der Stadt standhalten können. Die Modernisierung betraf in den letzten Jahren gleichermaßen die Inneneinrichtungen und die Heizsysteme. Dank dieser Eingriffe ist es heute wesentlich angenehmer, in einem Büro dieses neugotischen Gebäudes zu arbeiten oder es zu besichtigen.
 
 
Sanierung der historischen Inneneinrichtung
 
Der Austausch der Anlagen war – wie bei jeder Sanierung eines historischen Gebäudes – kein einfaches Unterfangen, da dabei extrem vorsichtig vorgegangen werden musste. Dieser historische Ort erforderte den Einsatz störungsfreier Systeme, um sicherzustellen, dass für viele zukünftige Jahre keine Reparaturen mehr erforderlich werden. Aus diesem Grund entschied man sich für das KAN-therm-System.
 
„Die Vorteile der KAN-therm-Systeme sind ein störungsfreier Betrieb und ihre Universalität“, sagt Ivan Ljubić, der Leiter für den südeuropäischen Markt. „Sie können sowohl in Neubauten als auch in historischen Bauten eingesetzt werden, aber auch in öffentlichen Gebäuden, die bei der Modernisierung besondere Achtsamkeit erfordern.
An solchen Standorten muss die Anlage sehr hohe Anforderungen erfüllen, die sich aus der Struktur, der verwendeten Bautechnik, den Eigenschaften architektonischer Elemente und der Nutzungsbestimmung eines Gebäudes ergeben. Auch die Brandschutzbestimmungen oder der Status des Gebäudes als historisches Monument müssen ausreichend Berücksichtigung finden.
 
 
Innovation in Verbindung mit Ästhetik
 
„Wir nutzen ein im Boden integriertes Heiz- und Kühlsystem für das Parlamentsgebäude in Ungarn, was den hohen Umsetzungsstandard unterstreicht“, erklärt Ivan Ljubić. „Dank der Möglichkeiten der Anpassung des KAN-therm-Systems an die spezifischen Gebäudeeigenschaften, seine Oberflächen und sein Innenraumvolumen, ist die Innenraumtemperatur optimal – ideal für die Nutzer und die historischen Ornamente, aber auch für die Ausstellungsstücke in den unterschiedlichen Kammern.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der verwendeten Anlagen ist ihre Unauffälligkeit – es lohnt sich immer, sicherzustellen, dass die Umsetzung nicht den ästhetischen Wert der historischen Inneneinrichtung beeinträchtigt. Deren Charme lockt Massen von Touristen nach Budapest, für die eine Stadtrundfahrt ohne einen Besuch des ungarischen Parlaments unvorstellbar wäre. Man sollte sich auch etwas Zeit gönnen, das Gebäude bei Nacht zu bewundern, da jedes der Fassadenelemente dann durch die perfekt arrangierte Beleuchtung dieses ungarischen Gebäudes hervorgehoben wird.
 
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