KAN-therm: Konstruktionen von Flächeninstallationen
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Konstruktionen von Flächeninstallationen

Die Flächeninstallation kann im Nass- oder Trockenverfahren erfolgen. Die erste Technologie wird für den Mauerwerksbau empfohlen, während die zweite für leichte Holzkonstruktionen (Skelettbau) oder für Renovierungen verwendet wird.

Die europäische Norm PN-EN 1264 unterscheidet drei Grundkonstruktionen von Flächenheizkörpern A, B und C.

Bei der Konstruktion vom Typ A werden die Heiz-/Kühlrohre direkt auf der Isolierung oder oberhalb der Isolierung in der Estrichschicht verlegt. Bei dieser Konstruktion lassen sich drei weitere Untertypen unterscheiden, je nach Abstand zwischen den Rohren und der Wärmeisolierung: A1 - Rohre, die zwischen 0 mm und 5 mm von der Isolierung entfernt sind, A2 - Rohre, die zwischen 5 mm und 15 mm von der Isolierung entfernt sind, A3 - Rohre, die mehr als 15 mm von der Isolierung entfernt sind. Die Konstruktion des Heizkörpers des Typs A wird ausschließlich mit Hilfe von Nassverfahren durchgeführt.

Bei der B-Konstruktion wird davon ausgegangen, dass die Heiz- oder Kühlrohre im oberen Teil der Wärmeisolierungsschicht verlegt werden. Der Heizkörper einer solchen Konstruktion kann mit Hilfe der Trockentechnologie hergestellt werden, bei der der traditionelle Gußestrich durch spezielle vorgefertigte Platten (ein so genannter Trockenestrich) ersetzt werden kann.

Die in der Praxis am wenigsten verbreitete Konstruktion vom Typ C sieht die Verlegung von Heiz-/Kühlrohren in der Schicht des Ausgleichsestrichs vor, über der sich eine Trennschicht, z. B. eine doppelte PE-Folie, und dann eine weitere Estrichschicht (trocken oder gegossen) befindet.