KAN-therm: KAN-therm System in Fußballstadien



KAN-therm System in Fußballstadien

Das KAN-therm Installations-Multisystem bietet eine Reihe innovativer und bewährter Lösungen auf dem Gebiet der weitverbreiteten Installationstechnologie. Daher sollten sie bei den renommierten Sportobjekten nicht fehlen. KAN-therm liefert kilometerlange Rohre und zahlreiche Armaturen für den Bau von Wasser- und Heizungssystemen, technologischen Systemen und Flächenheizungssystemen in Stadien über all auf der Welt.

 

Das heutige Sportstadion besteht nicht mehr nur aus einem Spielfeld und der Tribüne. Es gibt auch klimatisierte und beheizte Logen, Restaurants und Geschäfte, in denen angenehme Temperaturen wünschenswert sind. Darüberhinaus werden die Tiefgaragen mit Brandbekämpfungssystemen ausgestattet, und eine große Anzahl sanitärer Einrichtungen müssen mit kaltem und warmem Brauchwasser versorgt werden.

 

Die Ausstattung solcher Stadien mit allen notwendigen Installationen ist eine große Herausforderung für Planer, Bauunternehmer und Hersteller von Installationssystemen. Die KAN-Gruppe ist ein erfahrener Anbieter von modernen Installationslösungen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1990 hat KAN-therm seine Position auf starke Säulen gebaut: Professionalität, Innovationskraft, Qualität und Entwicklung. Heute beschäftigt unser Unternehmensgruppe über 800 Mitarbeiter und verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Polen, Russland, Ungarn, der Ukraine und Weißrussland. Die Produkte mit dem Label KAN-therm werden in knapp 60 Länder exportiert und die Vertriebskette deckt Europa, einen bedeutenden Teil Asiens, Afrikas sowie Süd- und Nordamerikas, ab.

KAN-therm Steel System im Manchester United Stadion

KAN-therm bietet ein optimiertes und komplettes Installations-Multisystem, das aus modernsten, sich ergänzenden Lösungen im Bereich der Rohrwasser- und Heizungsinstallation, sowie der technologischen Installation besteht. Dank langjähriger Erfahrung und der Leidenschaft der KAN-therm-Konstrukteure, der strengen Kontrolle der Rohstoff- und Endproduktqualität und schließlich der effizienten Erkennung der Bedürfnisse des Installationsmarktes im Einklang mit den Anforderungen der nachhaltigen Bauwirtschaft, ist dies eine hervorragende Umsetzung dieser Vision.

Das Angebot von KAN-therm für Sportanlagen umfasst nicht nur typische Installationen in Innenräumen, sondern auch einen kompletten Satz von Elementen, die für die Installation von Heizrasen auf Fußball- und Sportfeldern sowie Fußböden in Sporthallen erforderlich sind. Dazu gehören Tichelmann-Kollektoren mit Anschlüssen aus Polypropylenrohren mit einem Durchmesser von 160 bis 180 mm, sowie PE-RT-Heizrohren mit einem Durchmesser von 18, 20 oder 25 mm, die mit Schienen am Boden befestigt werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Angebots sind moderne Automatisierungslösungen, also beispielsweise Schnee- und Eissensoren, sowie Temperatur- und Digitalregler, die integraler Bestandteil des Angebots sind.

Veranstaltungsorte an unterschiedlichen Standorten entschieden sich für zertifizierte Qualität von KAN-therm-Anlagen, z. B. das Manchester United Stadion (Großbritannien), das Inea Stadion (Posen, Polen), das Stadion Arena (Lemberg, Ukraine), sowie das NSK Olympic in Kiew (Ukraine).

 

KAN-therm bietet neben Heizungsrohren und deren Befestigungssystemen für die Beheizung von Sportböden auch ein breites Sortiment an Wärmedämmstoffen. Für schwimmende Sportböden kann das KAN-therm TBS-Dämmsystem dort eingesetzt werden, wo Heizungsrohre in Metall-Heizkörperlamellen befestigt und mit einer Wärmedämmung aus geschäumtem Polystyrol versehen sind. Die Beheizung von schwimmenden Sportböden, die auf Balken angeordnet sind, kann im KAN-therm Rail System erfolgen, wobei die Heizungsrohre in speziellen, auf Wärmedämmung montierten Schienen verlegt werden.

 

Die breite Palette an Anwendungen und Produkten macht das KAN-therm Football System zu einem kompletten Installationssystem für den Bau eines Rasenheizungssystems auf Fußballplätzen. KAN-therm Multisystem erfüllt alle Anforderungen, die an Installationen bei modernen Sportanlagen gestellt werden. Die Erwärmung des Stadions verhindert die Bildung von Eis auf dem Spielfeld, hält die angenommene Temperatur der Oberfläche aufrecht, trocknet diese und ermöglicht das Auftauen der auf diesen Oberflächen gebildeten Eisschicht. Mit solch einer Installationslösung kann das Spielfeld ganzjährig genutzt und das Verletzungsrisiko für die Spieler minimiert werden.

 

 

Systemkonstruktion

Querschnitt des Fußballfeldes mit natürlicher Oberfläche

 

Natürliche Oberfläche: 1. Rasen (Naturrasen), 2. Vegetationsschicht, 3. Heizungsrohre in vorgegebener Tiefe mit berechnetem Abstand verlegt, 4. Boden, 5. Drainage.

Querschnitt des Fußballfeldes mit künstlicher Oberfläche

Künstliche Oberfläche: 1. Kunstrasen, 2. Hinterfüllung (z. B. Sand und gemahlenes Gummi), 3. Kies, 4. Heizungsrohre in vorgegebener Tiefe mit berechnetem Abstand verlegt, 5. Sand, 6. Kies, 7. Drainage, 8. Boden.

Kollektoren werden üblicherweise entlang der Längsseite des Spielfelds verlegt und bestehen aus Rohren mit einem Durchmesser von 160–180 mm. Die Kollektorabschnitte werden durch Stumpfschweißen zwischen den beiden Kollektorteilen, oder alternativ durch Elektroschweißmuffen miteinander verbunden. Kollektoren werden nach individueller technischer Dokumentation auf der Baustelle hergestellt, oder als vorgefertigte Fertigsegmente geliefert. 

Das Tichelman-System zur Versorgung der einzelnen Kreisläufe sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Mediums auf den Heizkreisläufen. Die Heizkreise werden über die Schiebehülse (KAN-therm Push System) mit den Kollektoren verbunden. Heizungsrohre werden direkt in losen Schichten verlegt. Die Tiefe des Rohrfundaments sollte die Art der Rasenpflege berücksichtigen und die Möglichkeit einer mechanischen Beschädigung ausschließen. Die Verlegung der Rohre erfolgt nach dem Hinterfüllungsverfahren. Als Heizungsrohrmaterial wird hochwertiges, temperaturbeständiges Polyethylen verwendet. Das System sollte mit Frostschutzmitteln wie wässrigen Glykollösungen vor dem Einfrieren geschützt werden.

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